Coaching-Session

Die Gespräche finden individuell statt. Coaching ist mehr als die Suche nach Antworten. Es ist eine Einladung, sich selbst in einem sicheren Rahmen zu begegnen – in einem Raum, in dem Zweifel, innere Spannung und Fragen da sein dürfen und gehört werden.

Es ist Zeit, wirklich anzuhalten, die eigene Erfahrung zu betrachten und sich Schritt für Schritt für ein neues Verständnis zu öffnen – von sich selbst, der eigenen Geschichte und der aktuellen Lebenssituation.

Form der Sitzung
Dauer:

50 Min. | 65,00 €

Paket:

5 Sitzungen (je 50 Min.) | 300,00 €

Warum Coaching?

Coaching schafft einen Rahmen, in dem sich das Innere zeigen kann – ohne Bewertung, ohne Eile und ohne vorgegebene Lösungen. Ziel ist Orientierung und ein tieferes Verständnis für den eigenen Prozess.

Der Wunsch nach Coaching entsteht häufig in Phasen, in denen etwas nicht mehr stimmig ist:

In diesem Verständnis geht es im Coaching nicht um Leistungsoptimierung, sondern um mehr Bewusstheit und Handlungsspielraum. Sie sind die Expertin / der Experte für Ihr eigenes Leben – die Zusammenarbeit soll Sie dabei unterstützen, Lösungen zu finden, die für Sie sinnvoll und passend sind.

Wie läuft der Prozess ab?

Coaching ist eine vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit. Das bedeutet: Vor Beginn klären wir gemeinsam den Rahmen – wie die Treffen gestaltet sind, welche Form Sie wählen und wie lange die Zusammenarbeit dauern soll (befristet oder unbefristet), mit der Möglichkeit, jederzeit zu beenden.
Kostenloses Kennenlerngespräch

Der Prozess beginnt mit einem ersten, kostenlosen Kennenlerngespräch (50 Minuten). In diesem Gespräch lernen wir uns kennen und sprechen darüber, was Sie in die Zusammenarbeit führt und mit welchem Thema Sie kommen.

Im Verlauf werden häufig Zusammenhänge sichtbar zwischen persönlicher Geschichte, aktueller Lebens- und Gesundheitssituation sowie Erfahrungen in Beziehungen – auch in der Beziehung zu sich selbst. Die Arbeit richtet sich vor allem auf Ihr „Wozu?“ und auf die achtsame Beobachtung dessen, was sich innerlich bewegt und in welche Richtung es führt.

Zu Beginn vereinbaren wir einige einleitende Termine (meist drei bis fünf). Sie dienen dazu, die Situation zu klären, Arbeitsfelder zu benennen und Ziele für den Prozess zu formulieren.

Ein zentrales Element der holistischen Sichtweise ist, innere Spannung nicht zu unterdrücken, sondern sie zu verstehen und in den Lebenskontext einzuordnen. Emotionen werden hier nicht kontrolliert und nicht „repariert“. Sie informieren darüber, was gerade Aufmerksamkeit braucht. Sie können wie ein innerer Kompass wirken – oder wie ein Warnsignal, dass im aktuellen Funktionieren Unstimmigkeit oder Überlastung entstanden ist. Dadurch wird ein klareres Selbstverständnis möglich – und ein bewussteres Handeln in alltäglichen Entscheidungen.

Wenn innere Bewegungen bewusst werden, zeigt sich oft eine deutliche Veränderung:

So entsteht mehr innere Stabilität – und Entscheidungen können aus einer stimmigeren, bewussteren Position getroffen werden.

Wie arbeite ich in der Sitzung?

Jede Sitzung beginnt mit einem Moment des Anhaltens. Ein Moment, in dem Sie einfach da sein dürfen – ohne Eile, ohne Bewertung und ohne Druck, „etwas erreichen“ zu müssen.

In Worten oder in Stille richten wir die Aufmerksamkeit auf das, was sich gerade zeigen möchte: Ihren Rhythmus, Ihre Geschichte und die innere Bewegung. Meine Aufgabe ist eine präsente, klare Begleitung – damit der nächste sinnvolle Schritt erkennbar wird, innerlich und im Alltag.

Wobei kann Coaching unterstützen?

Der Coaching-Prozess kann u. a. unterstützen bei:

Methoden und Ansatz in meinem Coaching-Prozess

SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN

Systemische Aufstellungen sind ein Ansatz zur Ziel- und Prozessarbeit, der auf der Betrachtung von Beziehungssystemen basiert – also von Bindungsmustern, Wertesystemen und Loyalitäten, die in Beziehungen zu anderen Menschen entstehen. Sie helfen, Mechanismen zu erkennen, die Entscheidungen, die Entwicklung einer Situation und das eigene Funktionieren beeinflussen – und im Alltag oft außerhalb der unmittelbaren Aufmerksamkeit liegen.

Grundlage ist die Betrachtung Ihrer aktuellen Situation und das Erkennen der Faktoren, die sie trotz Veränderungsversuchen aufrechterhalten. Häufig wirken diese Faktoren im Hintergrund – als Affekte, emotionale Spannung, Überzeugungen oder nicht sichtbare systemische Loyalitäten.

Arbeitskontext und Ablauf

Während der Sitzung entsteht ein Arbeitskontext (Informationsfeld) – verstanden als geordnete Sammlung von Informationen zur betrachteten Situation. Dieser Kontext zeigt, welche emotionalen Reaktionen, Spannungen und inneren Impulse das Erleben und die Entwicklungsrichtung von Ereignissen beeinflussen.

Der Arbeitskontext kann entstehen durch:

Jedes Element repräsentiert einen bestimmten Aspekt der Situation – eine Beziehung, Rolle, Emotion, Spannung oder innere Überzeugung. So wird sichtbar, was vorher diffus oder schwer greifbar war – und kann mit Abstand beobachtet werden. Der Prozess basiert auf achtsamer Wahrnehmung:

Es geht nicht um das Interpretieren der Vergangenheit oder das Bewerten von Erfahrungen, sondern um das Erkennen des aktuellen Gefüges, in dem Sie stehen.

Wie Veränderung entsteht

Veränderung entsteht durch eine Modifikation des Kontextes, in dem die Situation wahrgenommen und erlebt wird – und durch die Verarbeitung dieses neuen Kontextes sowohl kognitiv als auch emotional.

Oft sind es kleine, bewusste Schritte, zum Beispiel:

das Verändern der Position eines Elements,
das Einnehmen einer anderen Perspektive,
eine klare Entscheidung, die im Prozess entsteht.

Gerade in der Gruppenarbeit zeigt sich häufig, dass bereits minimale Veränderungen neue Möglichkeiten des Verstehens und Handelns öffnen.

Ziel der systemischen Arbeit

Ziel ist ein neuer, lösungsorientierter Kontext – getragen von einem anderen Bild der Situation. Dieser Kontext:
Das Ergebnis ist keine fertige Antwort und kein „schnelles“ Rezept, sondern mehr innere Stimmigkeit und die Fähigkeit, sich in ähnlichen Situationen zukünftig selbstständiger zu orientieren.

Verfügbare Angebote

Systemische Aufstellungen (Einzelsitzungen)
Form
Dauer:

60–90 Min. | 100,00 €

Die Arbeit mit Gegenständen und inneren Bildern schafft Raum für eine vertiefte Reflexion über Gefühle und Gedanken, die im Alltag oft im Hintergrund bleiben. Dadurch werden neue Perspektiven möglich – und kreative Wege, den eigenen Themen und Herausforderungen zu begegnen.

Im Prozess richtet sich die Aufmerksamkeit u. a. auf persönliche Überzeugungen, innere Schutzmechanismen sowie die Wahrnehmung von sich selbst und der Welt. Berücksichtigt werden auch systemische Muster aus Familie und sozialem Umfeld, die Entscheidungen und alltägliches Handeln beeinflussen können.

Aktive Beteiligung ist dabei wesentlich. Offenheit für neue Sichtweisen unterstützt das Erkennen eigener Bedürfnisse und Ziele und fördert nachhaltige Veränderungsprozesse. Ziel ist eine Stärkung innerer Balance und Stabilität – im privaten wie im beruflichen Leben – sowie eine Begleitung der persönlichen Entwicklung durch die schrittweise Integration von Erkenntnissen und Erfahrungen.

Systemische Aufstellungen (Workshops)
Form
Dauer & Preis

1 Tag / 8 Std. | 200,00 €
2 Tage / je 8 Std. | 240,00 €

Gruppen-Workshops mit systemischen Aufstellungen schaffen einen Rahmen, in dem Teilnehmende tief verankerte Mechanismen in ihren Systemen betrachten können – im familiären, beruflichen oder sozialen Kontext.

Die Arbeit nutzt Repräsentantinnen und Repräsentanten – andere Teilnehmende, die symbolisch Aspekte des Themas widerspiegeln. Dadurch wird es möglich, die eigene Situation aus Beobachterperspektive zu sehen und Zusammenhänge, Muster und Beziehungsdynamiken zu erkennen, die zuvor außerhalb der bewussten Wahrnehmung lagen.

Sinn und Ziel

In Workshops entsteht Raum für Kontakt mit feinen emotionalen Zuständen – z. B. Loyalität, Schuldgefühlen, Angst oder nicht ausgedrückten Gefühlen –, die Entscheidungen und Beziehungen wesentlich beeinflussen. Ziel ist, zugrunde liegende Mechanismen bewusst zu machen und Bedingungen für einen Perspektivwechsel zu schaffen. Dieses Verständnis kann konstruktive Veränderungen fördern – persönlich wie beruflich.

Dynamik der Gruppenarbeit

Die Gruppenform ermöglicht eine direkte Beobachtung der Wechselwirkungen im System. Sichtbar werden können u. a.:

Kontakt und Interaktion in der Gruppe vertiefen das Verständnis eigener Themen und eröffnen neue Perspektiven und Lösungswege.

Kontraindikationen und Situationen, in denen Aufstellungen nicht empfohlen sind

Bevor Sie sich für systemische Aufstellungen entscheiden – sowohl in der Gruppe als auch im Einzelsetting – ist es wichtig, Bedingungen zu kennen, in denen besondere Vorsicht notwendig ist oder von dieser Arbeit eher abgeraten wird.

Bei ausgeprägten Angststörungen, starker Symptomatik oder anderen schweren Belastungen (inkl. Medikation) werden Gruppenaufstellungen meist nicht empfohlen. Gruppenprozesse können Symptome verstärken oder unerwünschte Reaktionen auslösen. Vor einer Teilnahme ist eine Rücksprache mit behandelnden Fachpersonen sinnvoll.

In akuten Krisen kann Aufstellungsarbeit zu intensiv oder wenig hilfreich sein. Dann ist häufig unmittelbare psychologische oder therapeutische Unterstützung wichtiger. Eine Beratung kann klären, welche Form der Hilfe aktuell passend ist.

Teilnahme sollte immer freiwillig sein. Wer starken inneren Widerstand spürt oder kein Vertrauen in die Methode hat, sollte nicht gedrängt werden. Aufstellungen werden auch nicht „für jemand anderen“ gemacht. Es geht um Respekt und um Wirksamkeit – und um die bewusste Verantwortung für das eigene Leben.

Manche Menschen – insbesondere sehr junge – sind möglicherweise noch nicht bereit für die Tiefe innerer Arbeit, die Aufstellungen auslösen können. Dann sind kontinuierliche, klassische therapeutische Formate oft geeigneter.

Systemische Aufstellungen sind kein Instant-Werkzeug. Wer sofortige Wunder erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Veränderung braucht Zeit, Reflexion und häufig weitere persönliche Arbeit nach der Aufstellung.

Aufstellungen können emotional sehr intensiv sein. Zu berücksichtigen sind u. a.:

  • emotionale Belastung durch starke Prozesse,
  • körperliche Sicherheit (intensive Erfahrungen wirken auch somatisch),
  • erhöhte Sensibilität durch hormonelle Veränderungen,
  • ausreichend medizinische/psychologische Unterstützung.

Teilnahme nur mit hoher Vorsicht und idealerweise nach fachlicher Rücksprache.

Bei Kindern und Jugendlichen sind zusätzliche Aspekte wichtig:

  • Lebens- und Beziehungserfahrung,
  • emotionale Reife und Verarbeitungsfähigkeit,
  • Zustimmung und Autonomie,
  • verlässliche Unterstützung durch Eltern und Fachpersonen.

Aufstellungen mit Minderjährigen sollten nur in sehr sorgfältig geprüften Situationen, in Begleitung einer verantwortlichen erwachsenen Person und unter professioneller therapeutischer Leitung stattfinden.